Andalusien - die Costa de la Luz
Am 27.08.2004 ging es für 2 Wochen in das sonnige Spanien an die andalusische Costa de la Luz. Direkt am Atlantik liegt der kleine Ort Conil de la Frontera, in dem viele Spanier Urlaub machen und in dem die Kommunikation ohne Spanisch-Kenntnisse interessant wird...



Sehr schön fand ich auch die entspannte Art der Spanier: Da ist der Supermarkt brechend voll und die Schlange an der Kasse ewig lang, aber die Kassiererin hält erstmal in aller Ruhe einen Schwatz mit einer Bekannten. Und abends um 10 Uhr gehen die Spanier erst los in den Ort zum essen und selbst die kleinen Säuglinge sind dabei. Dafür sind alle Orte und selbst Großstädte von 13-17 Uhr wie ausgestorben - Siesta!

Eine erste Tour geht entlang der schönen Steilküste, die direkt vor unserem Hotel beginnt.






Am Strand lassen sich ausgezeichnet Sonnenuntergänge beobachten.



MTB-Tour nach Vejer de la Frontera, einem weissen Dorf. Es geht unter der sengenden Sonne 50 km bergauf und bergab und hinterher bin ich ganz schön kaputt aber auch sehr stolz auf mich.






Wanderung im Alcornocales-Nationalpark, in dem es ausser Korkeichen auch wilde Esel gibt. Als der Eselhengst seine Familie beschützen will, wird es sogar etwas kritisch für uns... Ist aber nichts passiert.



Sevilla, die Hauptstadt von Andalusien erleben wir sogar mit etwas Regen.


Die Kathedrale Santa Maria, die mit dem Vorsatz gebaut wurde, so groß zu sein, das alle Welt die Bauherren für verrückt erklärt. Groß ist sie tatsächlich, eigentlich sogar gigantsch. Und vom Turm hat man einen fantastischen Blick über Sevilla.

Im Reales Alcázares, einem orientalischen Festungspalast, die aber auch europäische Königsresidenz ist. Also geschichtlich alles etwas verworren, aber sehr schön. Diese maurische Bauweise mit den ganzen Verzierungen begeistert mich sehr.


Wanderung durch den Barbate-Nationalpark bis zum Kap von Trafalgar. In Canos de Meca sehen wir noch einige übriggebliebene Hippies die Lederzeugs auf der Strasse verkaufen und damit anscheinend ganz glücklich sind.




Ronda, die Stadt die von einer spektakulären Schlucht getrennt wird. Selbst Hemingway war schon hier und war begeistert. Auch ich stehe mit stockendem Atem am Rande der Schlucht und bewunder die Brücke. Sie ist so groß, dass sie auch mal als Gefängnis genutzt wurde. Daraus fliehen stelle ich mir auch schwierig vor.



Auf den Rückweg geht es noch nach Zahara de la Sierra, einem sehr hübschen weissen Dorf. Über dem Dorf trohnt auf einen Felsen ein alter Wehrturm, von dem man einen atemberaubenden Blick über die Landschaft und den Stausee hat. Gerade im Abendlicht ist dieser Stop wirklich sehr sehenswert.



Kurz vor Ende der 2 Wochen ist noch Feria in Conil. Ein großes, buntes und lautes Volksfest, zu dem sich alle chic machen. Auch kleine Mädchen hatten schon bunte Flamenco-Kleider an. Sehr beeindruckend war die Flamencoshow im Festzelt.


Reiseveranstalter: frosch-sportreisen